Trumps Innenminister schwor, dass er nicht Lobbyarbeit leistete, aber es war

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Bernhardt schwört

Der Innenminister von Donald Trump, David Bernhardt, ist einer von vielen Lobbyisten, die sofort daran gingen, die Industrien, für die sie arbeiteten, zu deregulieren, bevor sie in die Gehaltsliste des Bundes eintraten. In einer Bestätigungsanhörung im Mai 2017 übermittelte David Bernhardt dem Senat eine schriftliche Stellungnahme: „Ich habe nach dem 18. November 2016 keine regulierte Lobbyarbeit im Namen des Westlands Water District betrieben."

Herr Bernhardt stellte seinem Kunden, dem Westlands Water District, noch im April 2017 Rechnungen. Als Sekretär erließ er Richtlinien, für die sich seine Kunden einsetzten, wie beispielsweise die Umleitung von Wasser aus dem Delta zu milliardenschweren Agrarkonzernen. 

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Faktenzitate

Die Rechnung für Herrn Bernhardts Dienste vom März 2017 und mit der Aufschrift „Federal Lobbying“ zeigt zusammen mit anderen neu veröffentlichten Dokumenten, dass Herr Bernhardt noch im April 2017, dem Monat, in dem Herr Trump ihn nominierte, eng mit dem Westlands Water District zusammenarbeitete zu seinem jetzigen Job, stellvertretender Innenminister. Im November 2016 hatte Herr Bernhardt bei der Bundesregierung einen rechtlichen Hinweis eingereicht, um seinen Status als Lobbyist formell zu beenden.
New York Times